Anlässlich der 98. Verleihung des amerikanischen Filmpreises, gab es in der Österreichisch-Amerikanischen Gesellschaft (ÖAG) eine spannende Podiumsdiskussion zum Thema „Künstliche Intelligenz im Film”.
Stephanie Meisl, Hannes Schalle, Georg Tiller und Thomas Wallentin besprachen die kreativen, ethischen und rechtlichen Fragen zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Filmbranche. Durch den Abend führte der Direktor des Österreichischen Filminstituts Roland Teichmann.
Das hochkarätige Podium war sich einig: Künstliche Intelligenz gewinnt in der Filmbranche stetig an Relevanz. Aufgrund des geringen Kosten- und Zeitaufwandes werde KI bereits vielfach eingesetzt, bestätigte Hannes Schalle, österreichischer TV- und Filmproduzent.
Auch Georg Tiller setzte sich als Regisseur und Produzent bereits mit KI im kreativen Prozess auseinander. Die Risiken sieht er vor allem in der Automatisierung von Content „wo kein Mensch mehr dahintersteht“.
Aktuell gebe es in der EU zur Zeit noch unzureichende Gesetze zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz, bestätigte Thomas Wallentin, der als Rechtsanwalt u.a. auf Urheberrechte spezialisiert ist.
Stephanie Meisl, Gründerin von D#AVANTGARDE, betonte man könne auch nicht auf die Lösung der aktuellen Rechtsproblematik warten, da andere Unternehmen unterdessen weiterziehen werden.
ÖAG-Präsident Philipp Bodzenta und ÖAG-Generalsekretär Rainer Newald freuten sich über ein volles Haus mit zahlreichen kultur- und filminteressierten Gästen. Der Abend wurde von Natascha und Doc-Wolfgang von der „AESCULAP COMPANY“ musikalisch mit John Denver und CCR-Songs untermalt.
Die Aufzeichnung finden Sie auf unserem Youtube– Account.